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Ob Sie eine Website mieten oder kaufen, entscheidet vor allem, wer sie nach dem Livegang pflegt. Beim Kauf zahlen Sie einmal und kümmern sich danach selbst um Updates, Sicherheit und Rechtstexte; beim Mieten ist die Pflege in der Rate enthalten, dafür sind Sie an eine Laufzeit gebunden.
Von Daniel Hmaidan, hmaidan.media · Stand:
Worin unterscheiden sich Mieten und Kaufen?
Im Zeitpunkt der Kosten und in der Frage, wer sich kümmert. Die Tabelle stellt beide Wege nebeneinander:
Kauf
Miete
Anschaffung
einmaliger Projektpreis
Einrichtungsgebühr, danach Rate
Laufende Kosten
Hosting, Domain und SSL-Zertifikat zahlen Sie getrennt
in der Rate enthalten
Updates und Sicherheit
Sie selbst oder ein Wartungsvertrag
in der Rate enthalten
Änderungen
nach Aufwand oder selbst
eine festgelegte Zahl im Jahr enthalten
Rechtstexte
Sie selbst
je nach Vertrag; das Gerüst ist meist eingerichtet
Laufzeit
keine
Mindestlaufzeit, danach Verlängerung
Nach dem Ende
Die Seite gehört Ihnen, die Pflege auch.
Es gilt der Vertrag: Domain, Inhalte und Nutzungsrechte vorher klären.
Was kostet eine gemietete Website konkret?
Ein Beispiel mit den Paketen von hmaidan.media, alle Beträge netto: Das kleinste Paket kostet 29,00 € monatlich, gezahlt jährlich mit 348,00 €. Dazu kommt einmalig eine Einrichtung von 299,00 €. Im ersten Jahr sind das 647,00 €, über die Mindestlaufzeit von 24 Monaten 995,00 €.
Paket
jährlich
erstes Jahr mit Einrichtung
24 Monate gesamt
Basic
348,00 €
647,00 €
995,00 €
Business
588,00 €
887,00 €
1.475,00 €
Business Plus
948,00 €
1.247,00 €
2.195,00 €
Darin enthalten sind Hosting, SSL-Zertifikat, eine .de-Domain, Sicherheits- und Systemupdates, SEO-Grundeinstellungen sowie Cookie-Banner und Rechtstextgerüst. Die Preise stehen vollständig auf der Seite Preise und Pakete.
Beim Kauf fallen neben dem Projektpreis jedes Jahr Hosting, Domain und SSL-Zertifikat an, dazu die Zeit für Updates und Änderungen. Wer diese Zeit nicht mitrechnet, vergleicht einen Kaufpreis mit einer Rate, in der Arbeit steckt.
Was passiert in der Rate jeden Monat?
Das, was beim Kauf an Ihnen hängen bleibt. Sicherheits- und Systemupdates werden eingespielt, sobald sie erscheinen. Das SSL-Zertifikat wird rechtzeitig erneuert, bevor der Browser „Nicht sicher“ neben Ihre Adresse schreibt. Änderungen melden Sie per E-Mail, über das Kundenportal oder per WhatsApp, und an Werktagen gibt es binnen 48 Stunden eine Rückmeldung.
Beim Cookie-Banner und bei Impressum und Datenschutzerklärung lohnt ein genauer Blick in jeden Vertrag. Bei hmaidan.media ist das Gerüst technisch eingerichtet, Änderungen daran laufen nach Ihrer Anweisung. Eine Prüfung der Rechtslage ist nicht enthalten. Wer „rechtssichere Texte inklusive“ liest, sollte fragen, wer für ihren Inhalt haftet.
Was bleibt Ihnen, wenn Sie kündigen?
Das regelt der Vertrag, und genau diese Stelle sollten Sie vor der Unterschrift lesen. Bei hmaidan.media gilt: Bei der Domain handelt der Anbieter nur als Vermittler im Namen des Kunden (AGB, Nr. 7.2), sie kann also zu einem anderen Anbieter umziehen. Den Umzug stoßen Sie vor dem Vertragsende an. Die Nutzungsrechte an der gestalteten Website gelten für die Laufzeit (AGB Nr. 11.3), die Lizenzen der Profibilder ebenso. Texte, Fotos und Logo, die Sie selbst geliefert haben, bleiben Ihre und lassen sich auf eine neue Seite mitnehmen.
Beim Wechsel zählen die E-Mail-Adressen. Hängen Postfächer an der Domain, ziehen zuerst die Postfächer um und danach die Domain. In umgekehrter Reihenfolge können E-Mails verloren gehen.
Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate ab der Onlineschaltung. Danach verlängert sich der Vertrag um jeweils zwölf Monate, gekündigt wird mit einem Monat Frist zum Laufzeitende.
Für wen lohnt sich welcher Weg?
Kaufen lohnt sich, wenn in Ihrem Betrieb jemand die Seite technisch pflegen kann und will, also Updates einspielt, Sicherheitslücken im Blick hat und Rechtstexte aktuell hält. Mieten lohnt sich, wenn das niemand tut. Die meisten Websites veralten nicht beim Bau, sondern in den Jahren danach.
Zum Selbermachen
Rechnen Sie beide Wege über fünf Jahre durch, bevor Sie entscheiden:
Kauf: Projektpreis plus fünfmal die jährlichen Kosten für Hosting, Domain und SSL-Zertifikat.
Dazu beim Kauf die Stunden für Updates und Änderungen, die Sie selbst leisten oder einkaufen, mal Ihrem Stundensatz.
Miete: Einrichtungsgebühr plus fünfmal die Jahresrate.
Legen Sie beide Summen nebeneinander und schreiben Sie darunter, wer sich in den fünf Jahren um die Seite kümmert.
Und bei hmaidan.media?
Welches Paket zu Ihrem Betrieb passt, zeigt der Paketfinder. Alle Preise, Laufzeiten und Leistungen stehen auf Preise und Pakete.
Das hängt vom Anbieter ab. Bei hmaidan.media handelt der Anbieter laut AGB nur als Vermittler im Namen des Kunden. Fragen Sie jeden Anbieter vor der Unterschrift, auf wen die Domain läuft.
Was passiert nach Ende der Laufzeit?
Ohne Kündigung verlängert sich ein Mietvertrag in der Regel. Bei hmaidan.media sind es jeweils zwölf Monate, die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Laufzeitende.
Kann ich später wechseln?
Ja. Mit einer Domain auf Ihrem Namen und den Texten und Fotos, die Sie selbst geliefert haben, können Sie zu einem anderen Anbieter umziehen. Den Domainumzug stoßen Sie vor dem Vertragsende an, damit Website und E-Mail ohne Pause weiterlaufen.
Kann ich später ein größeres Paket nehmen?
Ja. Braucht die Seite mehr Unterseiten oder mehr Änderungen im Jahr, ist der Wechsel ins nächste Paket möglich. Eine einzelne zusätzliche Seite lässt sich auch als Änderung umsetzen.
Ist Mieten steuerlich anders als Kaufen?
Mietraten sind in der Regel laufende Betriebsausgaben, eine gekaufte Website kann anders zu behandeln sein. Wie das in Ihrem Fall aussieht, klärt Ihr Steuerberater.